Wie „teuer“ ist eine durchschnittliche Betriebsprüfung für ein gewöhnliches Handelsunternehmen in Deutschland?

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Am 22.10.2020 hat das BMF die Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung für das Jahr 2019 veröffentlicht. Ein Grund, sich mit den teils trockenen Zahlen ein wenig genauer zu beschäftigen. Mehr dazu im Steuerblog.

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Selbstanzeige bei Steuerhinterziehungen mit Kryptowährungen

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Es kann allgemein davon ausgegangen werden, dass spätestens seit dem Jahr 2017 private Veräußerungsgeschäfte mit Kryptowährungen die Aufmerksamkeit der Finanzämter geweckt haben. Wer die Angabe entsprechender Gewinne in den vorherigen Jahren gegenüber dem Finanzamt vergessen oder bewusst unterlassen hat, kann sich aus Sicht des Finanzamtes ggf. wegen Steuerhinterziehung nach § 370 Abgabenordnung strafbar gemacht haben. Damit eine strafbefreiende Wirkung der Selbstanzeige nach § 371 AO eintritt, ist grundsätzlich erforderlich, dass zu allen Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem Umfang die unrichtigen Angaben berichtigt, die unvollständigen Angaben ergänzt oder die unterlassenen Angaben nachgeholt werden. Die korrigierten Angaben müssen zu allen unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart, mindestens aber zu allen Steuerstraftaten einer Steuerart innerhalb der letzten zehn Kalenderjahre, erfolgen. Mehr dazu im Steuerblog.

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Flashlight | Finanzverwaltung #4

Für viele Steuerbürger ist das Finanzamt bzw. die Finanzverwaltung ein Buch mit sieben Siegeln und sie vermeiden den Kontakt, wo es nur geht. Ein vergleichbares Bild stellt für manchen Finanzbeamten die Oberfinanzdirektion dar. Nach meiner Erfahrung versteht sich eine Oberfinanzdirektion im Wesentlichen als fachlicher Ansprechpartner der Finanzämter sowie deren „Interessenvertreter“ gegenüber dem Finanzministerium. Viele „gute“ Ideen, die in einem Finanzministerium geboren werden, werden spätestens in der Oberfinanzdirektion häufig mangels ihrer Praxistauglichkeit ausgebremst. Zugleich ist die Tätigkeit in der Oberfinanzdirektion in vielen Personalentwicklungskonzepten ein wichtiger Baustein für Juristen auf dem Karriereweg bis zum Dienststellenleiter. Mehr dazu im Steuerblog.

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Steuerlicher Datenschutzantrag beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)

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Steuerpflichtige und steuerliche Berater beginnen gerade erst damit, die Bedeutung und die Möglichkeiten von steuerlichen Datenschutzanträgen nach Artikel 15 Datenschutzgrundverordnung gegenüber Finanzbehörden zu erkennen. In dem Zusammenhang lohnt sich auch ein Blick auf das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) und die dort gespeicherten personenbezogenen Daten. Mehr dazu im Steuerblog.

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Flashlight | Finanzverwaltung #3

Was macht eigentlich die Finanzverwaltung in einer strafgerichtlichen Hauptverhandlung wegen Cum Ex? Am 17.11.2020 hat der zweite Prozess in Sachen Cum Ex am Landgericht Bonn begonnen. Ein passender Anlass sich die relevanten Akteure in einer Hauptverhandlung wegen einer Steuerstrafsache anzuschauen. Selbstverständlich ist die Besetzung mit dem Angeklagten, dem Einziehungsbeteiligten, der Verteidigung, der Staatsanwaltschaft sowie der Strafkammer. Regelmäßig nimmt neben der Staatsanwaltschaft in Steuerstrafverfahren noch ein Vertreter der Finanzbehörde Platz. In Cum Ex-Verfahren können es durchaus auch mehrere Vertreter sein, wenn die steuerstrafrechtlichen Vorwürfe Bezüge zu verschiedenen Ländern haben. Mehr dazu im Steuerblog

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Flashlight | Finanzverwaltung #2

Grün, rot oder blau oder was? Wer schon häufiger mit dem Finanzamt Kontakt hatte, dem ist vielleicht aufgefallen, dass sich auf einigen Unterlagen Striche in verschiedenen Farben befinden. Manchmal sogar…

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Flashlight | Finanzverwaltung #1

Willkommen zur neuen Blog-Serie Flashlight Finanzverwaltung. Wöchentlich erscheinen an dieser Stelle Informationen und Kuriositäten aus meiner beruflichen Laufbahn als Oberregierungsrat in der Finanzverwaltung NRW sowie im Bundeszentralamt für Steuern. Viel Spaß...

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Steuerliches Datenschutzrecht

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Das steuerliche Datenschutzrecht bietet einen kostenfreien Anspruch gegenüber jedem Finanzamt auf Auskunft, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Mögliche Anträge wären z.B. Auskunft darüber zu erhalten, welche Daten zu welchen Veranlagungszeiträumen gespeichert sind oder wie der Stand der offenen Rechtsbehelfe (Einsprüche) ist. Ferner könnte beantragt werden, eine Kopie des Steuerkontos bzw. der Steuerrückstände oder eine Kopie der Erhebungsakte zu erhalten. Insbesondere bei häufigen Umzügen könnte es sich anbieten, diese Daten bei den nun nicht mehr zuständigen Finanzämtern abzufragen, damit nichts vergessen wird. Mehr dazu im Steuerblog.

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Steuerfalle Decentralized Finance (DeFi)

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Decentralized Finance ist derzeit in aller Munde und ein Megatrend in der Blockchain-Welt. Genauso atemberaubend wie die möglichen Gewinnchancen, ist jedoch auch, dass in der Szene offensichtlich der Eindruck besteht, dass entsprechende Gewinne ohne die „Beteiligung“ des Finanzamtes bzw. ohne steuerliche Konsequenzen wie die Verlängerung der steuerfreien Haltefrist bezogen werden können. Mehr dazu im Steuerblog.

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Airbnb

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In einer Pressemitteilung vom 02.09.2020 hat die Steueraufsicht Hamburg erklärt, einen Datensatz von Airbnb zu steuerlichen Kontrollzwecken erhalten zu haben. Die Finanzverwaltung vermutet, dass nicht alle Personen, die ihren Wohnraum über Airbnb vermieten, diese Vermietungen auch in ihren Steuererklärungen deklariert haben. Mehr dazu im Steuerblog.

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